Evaluation der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät abgeschlossen

01.10.2025

Die Evaluation der Fakultät wurde mit der Unterzeichnung einer Umsetzungsvereinbarung zwischen Fakultät und Rektorat abgeschlossen.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den vorab vereinbarten Fokusthemen:

  1. Key Research Areas und Research Groups
  2. Die Doktoratsschule der Fakultät
  3. Das geplante Zentrum für Archäologie

Die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät wurde einer umfassenden Evaluation unterzogen. Der Evaluationsprozess wurde von einem internationalen Gutachter:innenteam unter der Leitung von Prof. Antonio Loprieno (Universität Basel) durchgeführt. Weitere Mitglieder des Panels waren Prof. Sven Dupré (Universiteit Utrecht), Prof. Serena Ferente (Universiteit van Amsterdam), Prof. Christopher Gerrard (University of Durham) und Prof. Hanne Hagtved Vik (Universitet i Oslo).

Die Evaluation umfasste eine Selbstbewertung der Fakultät, eine Vor-Ort-Begutachtung sowie intensive Gespräche mit Fakultätsmitgliedern. Ziel war es, Stärken und Schwächen zu identifizieren, strategische Empfehlungen zu formulieren und Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu entwickeln.

 

Ergebnisse und Empfehlungen
Die Gutachter:innen lobten die internationale Sichtbarkeit der Fakultät, ihre Erfolge bei Drittmittelprojekten und die hohe Nachfrage nach Studienplätzen. Gleichzeitig wurden Empfehlungen für strukturelle und strategische Verbesserungen ausgesprochen:

  • Key Research Areas und Research Groups: Die Gutachter:innen empfahlen, die Anzahl der Key Research Areas zu reduzieren und diese stärker mit den thematischen Clustern der Doktoratsschule zu verknüpfen. Dies soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und die Effizienz steigern.
  • Doktoratsschule: Die Doktoratsschule wurde als zentrale Plattform für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hervorgehoben. Es wurde empfohlen, die Aufnahmeverfahren zu standardisieren, die Betreuung durch Teams zu fördern und die Finanzierung von Doktoratsstellen zu erhöhen.
  • Zentrum für Archäologie: Die geplante Gründung eines Zentrums für Archäologie wurde als Chance für Synergien und internationale Sichtbarkeit bewertet. Die Gutachter:innen regten an, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Disziplinen zu intensivieren und eine langfristige Vision für das Zentrum zu entwickeln.

 

Ausblick und Monitoring
Die Evaluierungsergebnisse wurden vom Rektorat und der Fakultätsleitung ausführlich beraten. Eine Vielzahl der gutachterlichen Empfehlungen wurden in die Umsetzungsvereinbarung aufgenommen. Das Monitoring der vereinbarten Maßnahmen wird im Rahmen des Zielvereinbarungsprozesses erfolgen. Evaluierungsbericht und Stellungnahme der Fakultät sind für Universitätsangehörige unter https://qs.univie.ac.at/evaluationen/fakultaeten-zentren/evaluationsberichte/ verfügbar.