Absolvent*innen-Tracking

Registergestützte Analyse der Berufseinstiege und Karriereverläufe von Universitätsabsolvent*innen im österreichischen Arbeitsmarkt in Kooperation der Qualitätssicherung mit der Statistik Austria.

Ziel und Datengrundlage

Ziel des Absolvent*innen-Trackings ist, Informationen über die Arbeitsmarktintegration und Karrierewege von Universitätsabsolvent*innen zu gewinnen. Dazu führt die Statistik Austria im Auftrag der öffentlichen Universitäten eine registergestützte Analyse beruflicher Einstiegs-, Beschäftigungs- sowie Einkommensmöglichkeiten durch. Daten verschiedener Register werden unter Wahrung des Datenschutzes so verknüpft, dass keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Im Fokus der Analyse stehen die ersten fünf Erwerbsjahre nach Studienabschluss von Universitätsabsolvent*innen.

Ergebnisse

Ausgewählte Ergebnisse sind in Form von Factsheets nach Studienrichtung und Studienabschluss (Bachelor, Master, Diplom, Doktorat) sowie breiteren Fächergruppen (ISCED-Bildungsfelder) verfügbar.

Die Factsheets umfassen Grafiken zu folgenden Bereichen:

  • Arbeitsmarktstatus
  • Dauer bis zur ersten Erwerbstätigkeit
  • Top-5-Branchen
  • Brutto-Monatseinkommen unselbständiger Vollzeit-Erwerbstätigkeit

Datenverfügbarkeit und Interpretation

Viele Bachelor- und Masterstudien wurden erst vor wenigen Jahren an der Universität Wien eingeführt. Für diese liegen teilweise noch keine aussagekräftigen Daten über die ersten fünf Erwerbsjahre nach Studienabschluss der Absolvent*innen vor. Einen Anhaltspunkt geben Informationen vergleichbarer Fächer und Abschlussarten.

Fehlende Werte in den Ergebnisdarstellungen bedeuten, dass hier für den entsprechenden Analysepunkt nicht genug Rohdaten vorlagen, um die Anonymität der Absolvent*innen sicherzustellen.

Bei der Angabe der Werte in der Studie handelt es sich um Medianwerte, nicht um Mittelwerte. Der Median stellt die „mittlere Person“ dar. Beispielsweise liegen bei Einkommensdaten 50% der Personen über diesem Medianwert und 50% unterhalb. Der Medianwert ist robuster gegenüber Verzerrungen, die bei einer sehr ungleichen Verteilung entstehen können. Wenn etwa wenige Personen sehr viel verdienen, würde der Mittelwert in diese Richtung verzerrt werden.

Kontakt

HR Mag. Dr. Lukas Mitterauer

T: +43-1-4277-18002
lukas.mitterauer@univie.ac.at